Von Carvoeiro zurück nach Lagos: Korkeichen im Hinterland und ein zweites Mal Sagres
Vom Klippenrand auf den Gipfel des Hinterlands: Der Tag beginnt mit einem Logenplatz über dem Atlantik und führt nach dem kurzen Hotel-Intermezzo wieder zurück zur gewohnten Basis im geliebten Camper. Doch statt den direkten Weg entlang der Küste zu wählen, schlägt die Route heute einen Haken durch das bergige, waldreiche Hinterland der Algarve. Ein abwechslungsreicher Fahrtag, der mit weiten Fernblicken auf dem höchsten Punkt der Region aufwartet und am Abend mit einem altbekannten, aber nie langweilig werdenden Naturereignis am Ende der Welt ausklingt. Frühstück mit Möwenflug und Aufbruch nach Monchique Das Aufwachen im Hotel Tivoli hielt noch einmal ein echtes Highlight bereit: Zum Frühstück ergatterte ich einen der begehrten Tische draussen auf der…
Von Aveiro nach Nazaré: Wellenreiten ohne Monsterwellen und ein beherzter Rettungsgriff
Morgensonne im Sand und die Faszination von Nazaré: Nach einer herrlich ruhigen Nacht an den einsamen Dünen von Vagueira zieht es mich am Morgen noch ein letztes Mal an den Strand, um das gleichmässige Meeresrauschen aufzusaugen. Der anschliessende Roadtrip führt weiter südwärts an einen der wohl berühmtesten Küstenorte Portugals: Nazaré. Berüchtigt für seine gigantischen Monsterwellen, präsentiert sich der Fischerort im Spätsommerlicht des Novembers von seiner gemütlichen Seite – hält beim Strandspaziergang aber dennoch eine überraschende, nasse Slapstick-Einlage bereit. Küstenstrasse ohne Meerblick und die Parkplatzsuche im Fischerdorf Zurück vom morgendlichen Strandspaziergang warteten am Camper bereits die am Vorabend vorbestellten, ofenfrischen Brötchen. Nach einem ausgiebigen Frühstück bei einer Tasse heissem Kaffee wurden die Sachen verstaut…
Stippvisite in Porto: Pastéis de Nata, Portweinkeller und ein uriges Sprachgewirr
Spontaner Abstecher in die Stadt des Barocks: Da der Roadtrip Richtung Süden bislang extrem flüssig und ohne nennenswerte Verzögerungen verlief, reifte am Morgen ein spontaner Entschluss: Ein ungeplanter Zwischenstopp in Porto! Eigentlich stand die Metropole gar nicht auf dem Zettel, da das Ziel lautet, so schnell wie möglich die Algarve zu erreichen – aber wenn man schon einmal in der Region ist… 🙂 Die Stellplatzsuche gestaltete sich im November überraschend knifflig, da einige Plätze bereits komplett ausgebucht waren. Die Wahl fiel schliesslich auf einen strandnahen Campingplatz südlich des Douro, der die perfekte Ausgangslage für die Erkundung der Stadt bot. Autark am Atlantik und eine Flucht vor dem Starkregen Der angesteuerte Campingplatz „Orbitur Canidelo“…
Stopp in Salamanca: Goldene Altstadt, Tapas und tierischer Besuch
Entschleunigung auf halber Strecke: Nach den intensiven Fahrtagen der letzten Zeit stand heute eine bewusst kurze Etappe auf dem Plan. Nur rund 200 Kilometer trennten den Stellplatz bei Burgos von der geschichtsträchtigen Universitätsstadt Salamanca. Dank dieser überschaubaren Distanz startete der Tag herrlich gemütlich und ohne jeglichen Zeitdruck. Das Tagesziel war perfekt vorbereitet: Ein strategisch genial gelegener Campingplatz, der eine direkte und unkomplizierte Busverbindung mitten in das Herz der historischen Altstadt bot. Einchecken am Camping Regio und die Begrüssungskommission Gegen 11:30 Uhr rollte Hugo bereits auf das Gelände der gewählten Unterkunft. Die weitläufige Anlage besteht aus einem Hotelkomplex und dem direkt angeschlossenen „Camping Regio“. Für absolut faire 21,60 Euro pro Nacht bekommt man hier…
Die Gegend rund um Cannobio erkunden
Schlucht-Romantik und ein unvollständiges Service-Erlebnis: Nach einem gemütlichen Start in den Tag steht heute eine landschaftlich reizvolle Wanderung entlang des Flüsschens Cannobino auf dem Plan. Das Ziel ist die beeindruckende Schlucht von Sant’Anna mit ihrem gleichnamigen Restaurant. Da das Grotto weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und stets extrem gut besucht ist, hatte ich vorsorglich im Vorfeld einen Tisch reserviert. Ein herrlicher Ausflug, der tiefe Einblicke in die Naturgeschichte bereithält, beim Service vor Ort allerdings noch etwas Luft nach oben liess. Schwingende Drahtseile und uralte Steinbögen Wir trafen uns direkt hinter dem Campingplatz, um die entspannte Tour zu starten. Der Wanderweg folgt treu dem natürlichen Flusslauf des Cannobino und ist angenehm eben zu…


















