Amerika

USA Nordwesten: Ankunft in Seattle

Darauf habe ich mich monatelang gefreut: Endlich geht es wieder über den Atlantik! Dieses Mal zieht es mich in den pazifischen Nordwesten der USA. Bevor es in den kommenden Wochen mit dem Camper tief in die Natur geht, stehen die ersten Tage ganz im Zeichen des Ankommens, der Grossstadtluft von Seattle und der ersten amerikanischen Burger. Kommt mit auf die Reise!

Entspannter Start in der Heimat

Mein Reisetag startete morgens gegen 7 Uhr. Zuerst ging es nach Schaffhausen, wo ich mein Auto bequem im Bahnhofsparkhaus abstellen konnte (da ich täglich nach Zürich pendle, habe ich dort praktischerweise einen Dauerparkplatz). Von dort aus ging es mit der S-Bahn direkt zum Flughafen Zürich. Der Airport Zürich ist einfach mein absoluter Favorit für Abflüge: überschaubar, entspannt und trotzdem kommt man von hier aus in die ganze Welt. Und mit rund 40 Minuten S-Bahn-Fahrt ist er für mich genial zu erreichen.

Das Einchecken des Gepäcks lief gewohnt reibungslos. Da nach den Sicherheitskontrollen noch genügend Zeit war, gönnte ich mir erst mal einen Kaffee in der Sportsbar des Flughafens. Die chilligen Sessel sind perfekt, um entspannt auf die Startbahnen der Terminals A und B zu schauen und die Flugzeuge zu beobachten – der perfekte Start in den Urlaub, auch wenn man für den Service hier etwas Geduld mitbringen muss.

Sportliches Umsteigen in Frankfurt

Den Flug an die Westküste hatte ich dieses Mal bei Condor in der Premium Economy gebucht, da das Preis-Leistungs-Verhältnis für den langen Flug einfach unschlagbar klang.

os ging es mit einem kurzen Zubringerflug der Lufthansa von Zürich nach Frankfurt. Leider sammelte ich direkt 25 Minuten Verspätung auf, wodurch das Umsteigen in Frankfurt zu einer ziemlich sportlichen Angelegenheit wurde. Am dortigen Flughafen war an diesem Tag einiges los und die Orientierung im Terminal B nicht ganz einfach. Nach einigem Suchen, dem Ausdrucken des Tickets am Schalter und dem üblichen Slalom durch die Sicherheitskontrollen schaffte ich es aber rechtzeitig zum Boarding. Per Bus ging es schliesslich zum Flieger – das Abenteuer konnte beginnen!

Fluggeschichten und ein unbekannter Held

Pünktlich hob die Maschine in Frankfurt ab und der Flug verlief insgesamt sehr ruhig. Für eine kleine Aufregung sorgte ein medizinischer Notfall über Grönland, bei dem die Crew nach einem Arzt suchte. Zum Glück sass direkt in der Reihe hinter mir ein Mediziner, der den Passagier den restlichen Flug über hervorragend betreute – ein riesiges Dankeschön an diesen unbekannten Helden an Bord! Dank seines Einsatzes war keine Zwischenlandung nötig. Nach dem Aufsetzen in Seattle kamen nur kurz die Sanitäter an Bord, um nach dem Rechten zu sehen. Das hatte kurz etwas von Kinofilm, ging aber zum Glück für alle gut aus.

In Rekordzeit ins eigene Auto

Die Einreise in die USA verlief sensationell schnell – so reibungslos hatte ich das noch nie erlebt. In gerade einmal einer Stunde war alles erledigt: Immigration, Gepäckholen und der Weg zur Autovermietung. Auch die Mietwagenübernahme dauerte keine 20 Minuten. Dank der freien Fahrzeugwahl („Choiceline“) gab es für die ersten drei Tage einen tollen, geräumigen KIA. Gebucht war eigentlich die Kompaktklasse, aber der Wagen bot massig Platz. Alle Koffer, Rucksäcke und Taschen passten locker in den Kofferraum.

Seattle, here we are!

Und dann ging es endlich los: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 30 Grad führte die Fahrt über die I-5 vorbei an Downtown und dem Hafen nach Everett. In der Unterkunft angekommen, wurde erst mal ausgepackt. Das gemütliche kleine Apartment hatte ich über Airbnb gebucht – eine strategisch perfekte Lage, da der Camper-Vermieter für den nächsten Tag von hier aus super schnell zu erreichen war.

Zum Abschluss des Tages ging es noch kurz zu T-Mobile, um den US-Prepaid-Plan zu organisieren. Der Mitarbeiter Henry war super entspannt, half mir beim Einrichten und meinte nur mit einem Lächeln: „I’m always here!“ 🙂

Hungrig vom langen Tag steuerte ich schliesslich eine Burgerbude namens „Mikie‘s“ ganz in der Nähe an. Die Burger waren absolut fantastisch und genau das Richtige nach der langen Reise.

Satt, glücklich und voller Vorfreude auf die kommenden Wochen fiel ich ins Bett.

Entfernung: Seattle-Tacoma-International nach Everett (90km – 55mi)

USA Nordwesten: Übernahme des Campers

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