Kanada Roadtrip: Bären-Magie in Ucluelet und Sturmtage in Tofino
Der Wecker klingelte bereits um 6:00 Uhr, denn heute stand ein absolutes Highlight auf dem Plan: Bear Watching. Die kühle Morgenluft und die Ruhe im Hafen von Ucluelet bildeten den perfekten Rahmen für den Start in diesen besonderen Tag. Dank der guten Vorab-Info fand ich den speziellen RV-Parkplatz im Ort sofort. Er bietet Platz für drei bis vier grosse Fahrzeuge, und da ich so früh dran war, hatte ich die freie Auswahl. Es ist einer dieser Momente, in denen man die Vorzüge eines Wohnmobils so richtig schätzt: Während ich nur 200 Meter vom Ablegeplatz der Boote entfernt parkte, konnte ich in aller Ruhe mein Frühstück geniessen und mich warm für die Tour anziehen.…
Kanada Roadtrip: Totempfähle, uralte Riesen und die wilde Westküste
Der Morgen auf Vancouver Island begann so, wie man es von einem Regenwald erwartet: kühl, feucht und mit dem beruhigenden Trommeln von Regentropfen auf dem Dach des Wohnmobils. Nach einem entspannten Frühstück mit Blick auf das graue, aber friedliche Wasser war klar: Heute geht es an die wilde Westküste. Bevor ich die Reise Richtung Ucluelet und Tofino antrat, machte ich einen Abstecher nach Duncan. Der Ort trägt stolz den Beinamen „City of Totems“. Entlang eines gut markierten Rundweges kann man zahlreiche Totempfähle bewundern, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Besonders spannend sind die kleinen Infotafeln an jedem Pfahl, die Details über die Künstler, die symbolisierten Wesen und die tiefe kulturelle Bedeutung der…
Kanada Roadtrip: Schotterpisten, majestätische Hirsche und S’mores am Lagerfeuer
Der achte Tag meiner Reise startete gemächlich, da ein Stellplatzwechsel innerhalb des Campgrounds anstand. Da ich für die kommende Nacht einen Platz mit eigener Feuerstelle gebucht hatte, nutzte ich die Zeit bis zur Freigabe für ein entspanntes Frühstück und liess die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. Propan-Logistik in Canmore Bevor die Naturerkundung jedoch losgehen konnte, stand eine wichtige logistische Erledigung an: Mein Propan-Vorrat war fast erschöpft. Da es direkt vor Ort keine Füllstation gab, musste ich die 30-minütige Fahrt nach Canmore und wieder zurück auf mich nehmen, nur um das Gas aufzutanken. Schon auf diesem Weg begrüsste mich am Strassenrand ein imposanter Hirsch – ein beeindruckender Vorbote für die Wildnis, die mich…
Kanada Roadtrip: Canyons, Eisenbahn-Magie und der Blick in den Abgrund
Ein strahlend blauer Himmel und knackige 3 Grad – der perfekte Morgen für eine grosse Rundtour durch die Rocky Mountains. Da mein Wohnmobil sicher am Platz stand, nutzte ich wieder den Mietwagen, um flexibel zwischen den Nationalparks Kootenay und Yoho zu wechseln. Der Tag startete klassisch: Ein schnelles Frühstück im Camper, gefolgt von einem kurzen Abstecher nach Banff. Bei einem Pumpkin Spice Latte von Starbucks wurden die letzten Updates geladen, bevor ich in die Stille der Natur eintauchte. Kootenay National Park: Türkis und Ocker Mein erstes Ziel war der Marble Canyon. Entgegen seinem Namen besteht er nicht aus Marmor, sondern aus Kalkstein und Dolomit. Der Weg entlang des Canyons (ca. 2 km) führt…
Kanada Roadtrip: Mystischer Morgendampf am Emerald Lake
Manchmal meldet sich der Körper zur Unzeit: Ein aufziehender Schnupfen versuchte heute, meine Pläne zu durchkreuzen. Doch bei einem Blick aus dem Fenster des RVs war klar: Davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Die Sonne tauchte die Bergspitzen bereits in einen goldenen Glanz, während ich mich für einen Tag im Yoho Nationalpark bereit machte. Gegen Morgen war es mit gerade einmal 2 Grad empfindlich kalt, aber der strahlend blaue Himmel versprach einen grandiosen Tag. Mein erstes Ziel war der berühmte Emerald Lake, der etwa 100 Kilometer nördlich von Banff liegt. Über den noch angenehm leeren Trans-Canada Highway No. 1 erreichte ich den See nach etwa 80 Minuten Fahrt. Einsame Momente am smaragdgrünen Juwel…
Kanada Roadtrip: Lake Louise – Zwischen Massentourismus und einsamer Bergidylle
Banff Nationalpark im September: Ein strahlend blauer Himmel und die herbstliche Frische der Rockies empfingen mich an diesem Morgen. Heute stand ein Experiment an: Das 30-Fuss-Wohnmobil blieb auf dem Campingplatz, während ich mit einem wendigen Mietwagen die Gegend erkundete. Ein Plan, der sich noch als wahrer Segen herausstellen sollte. Gegen 8:15 Uhr stand mein kleiner Flitzer bereit. Um zur Vermietung im Ort zu gelangen, nutzte ich den praktischen Shuttlebus. Ein toller Service: Die Fahrt ins Zentrum von Banff ist kostenlos, lediglich für die Rückfahrt zum Campground werden 2 Dollar fällig (Barzahlung, auch US-Dollar werden akzeptiert). Frühmorgens zeigte sich Banff von seiner besten Seite – die Strassen waren leer, und eine herrliche Ruhe lag…
Kanada Roadtrip: Sonnenaufgang an der Glenbow Ranch und die Magie des Icefields Parkway
Man sagt, der frühe Vogel fängt den Wurm – in den kanadischen Rockies fängt er vor allem das beste Licht. Um 6:04 Uhr rollte mein RV bereits vom Hof in Calgary. Mein Ziel: Banff und die legendäre Strasse der Gletscher. Die Strassen waren zu dieser unchristlichen Zeit fast menschenleer, und ich kam zügig voran. Doch schon nach kurzer Zeit zwang mich die Schönheit der Natur zu einem ersten Halt. Gänsehaut-Moment im Glenbow Ranch Provincial Park Gegen 6:51 Uhr erreichte ich den Glenbow Ranch Provincial Park. Es war bitterkalt, das Thermometer zeigte kaum 5 Grad, aber der Anblick entschädigte für alles: In der Ferne erhoben sich die ersten Gipfel der Rocky Mountains, während dichte…
Ausflug nach Den Helder (Tag 3)
Auch auf diesem Campingplatz gibt es einen Brötchenservice. Einfach eine WhatsApp-Nachricht mit den Wünschen am Abend versenden und dann kann man seine Bestellung am nächsten Morgen abholen. Natürlich haben wir den Service gleich genutzt. Der Tag begrüsste uns mit Sonnenschein. Also frühstückten wir gemütlich vor unserem Hugo. Seit dem Morgen waren die Sanitäranlagen wieder geöffnet. Sie sind modern und sauber. Auf die Fahrräder, fertig, los Nachdem wir abgespült und alles verräumt hatten, fuhren wir mit unseren Fahrrädern los. Unser Ziel war Den Helder. Wir wollten uns das Städtchen anschauen und auch gleich noch etwas einkaufen. Hierfür hatte ich extra noch schnell den Einkaufskorb ans Fahrrad meiner Reisebegleitung montiert. Die Strecke nach Den…
USA Nordwesten: Oregon Coast bis Fort Stevens State Park
Silver Spur RV Park – Fort Stevens State Park (269km – 167mi) Nachdem wir die letzte unserer Nächte auf dem Silver Spur RV Park verbracht hatten, ging es heute wieder zurück an die Küste. Als erstes gaben wir den Mietwagen noch am Salem Airport zurück. Als wir dort unser Problem mit der Heckklappe ansprachen, verwies uns der freundliche Herr an die Hotline. Im täte es zwar leid, aber er kann nichts machen. Naja, wir wollten weiter also nahmen wir es so hin. Regeln wir dann später via unserem deutschen Vermittlungsportal. Pacific City und die Cape Kiwanda State Natural Area Unsere erste Etappe führte uns nach Pacific City. Ein kleiner Ort, der für seinen Strand…
USA Nordwesten: Crater Lake NP
Bend – Joseph H. Stewart State Recreation Area Campground (258km – 160mi) An diesem Morgen starteten wir sehr entspannt in den Tag. Der Wetterbericht war ziemlich weit weg von gutem Wetter. Sogar Schnee wurde für den Crater Lake vorhergesagt… Echt jetzt… Schnee Da wir heute „nur“ den Crater Lake auf dem Programm hatten (den Smith Rock State Park mussten wir von der Agenda nehmen, da hier keine Wohnmobile zugelassen sind), ging‘s am Morgen erst einmal zum Frühstück zum „Black Bear Diner“ in Bend. Dieses Diner ist wirklich wunderbar authentisch und hat die Philosophie, dass die Gerichte sehr gross sein müssen, da der Kunde hart für seine Dollar arbeitet. Wie wahr, woher wissen die…
































