Schottland Roadtrip: Ein Tag in Edinburgh und die Gezeiten von Lindisfarne
Der Morgen begann, wie jeder gute Tag in Grossbritannien beginnen sollte: mit einem grossen Kaffee bei Starbucks. Während ich den heissen „White Mocha“ genoss, plante ich meine Route durch Edinburgh. Da ich heute mit dem Ersatz-Transporter unterwegs war, der deutlich höher als ein normaler PKW ist, war die Parkplatzsuche meine grösste Sorge. Über Google Maps fand ich einen vielversprechenden Platz im Zentrum. Die Fahrt von Alnwick dauerte etwa 1,75 Stunden. Während ich Richtung Norden rollte, hingen dichte Nebelschwaden über der Küstenstrasse – eine mystische, aber auch etwas beunruhigende Stimmung. Mitten in die Fahrt platzte eine Nachricht von Gary aus der Werkstatt herein. Kurz hielt ich den Atem an, doch zum Glück wollte er…
Schottland Roadtrip: Von der Geburtstagspanne zum „Retter mit der Augenklappe“
Der Plan für Tag 2 – zufällig auch mein Geburtstag – war simpel: Ein gemütliches Frühstück im Wohnmobil und dann die nächsten 750 Kilometer abspulen. Ich wollte schnell nach Schottland, um in Edinburgh ein paar schöne Tage zu verbringen. Doch wie das Leben so spielt, kam alles ganz anders. Der Tag begann vielversprechend bei angenehm warmem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Ich genoss die Fahrt, während die englische Landschaft an mir vorbeizog. Hier und da ein kleiner Stopp, um ein paar Lebensmittel oder einen Kaffe bei Starbucks zu kaufen. Doch gegen 15:00 Uhr änderte sich die Stimmung schlagartig: Mein treuer Begleiter „Hugo“ verlor plötzlich massiv an Leistung, der Motor überhitzte und ein beunruhigendes Rumpeln…
Schottland Roadtrip: Über den Kanal bis ins historische Cambridge
Der Mai ist die perfekte Zeit für den Norden. Um 4:00 Uhr morgens klingelte der Wecker – der Startschuss für ein Abenteuer, auf das ich mich schon lange gefreut habe. 1.200 Kilometer lagen vor mir, vom heimischen Frühstückstisch bis auf die Insel. Gegen 5:00 Uhr rollte das Wohnmobil vom Hof. Während die Sonne langsam den Horizont in tiefes Orange tauchte, spulte ich die ersten Kilometer auf der Autobahn ab. Mein Weg führte mich zügig durch Frankreich. Obwohl die Maut die Reisekasse „belastet“, sind die freien, baustellenfreien Autobahnen jeden Cent wert, wenn man Strecke machen will. Boxenstopps und Eurotunnel-Glück Alle 200 Kilometer gab es eine kurze Routine: Beine ausschütteln, das Wohnmobil checken und bei…









